Konzept

Zitat aus: Gerard Blitz – Der Yogaweg des Patanjali – 2008

„Es muß vor allem deutlich gemacht werden, daß das Wort „Yoga“ einen Zustand betrifft, einen Zustand der Einheit, einen Zustand ohne Trennung, ohne Teilung.

Dies gleich am Anfang zu sagen, ist wichtig. Im Gegensatz zur Vorstellung, die im allgemeinen in uns entsteht, wenn das Wort „Yoga“ ausgesprochen wird, geht es dabei nicht um eine Technik, auch nicht darum, eine Form nachzumachen.

Wie können wir den Zustand des Yoga erkennen oder kennenlernen? Können wir dazu die gleichen Mittel gebrauchen, die wir normalerweise beim Lernen anwenden? Das vernünftige Denken, das Wissen, das Reden? Sicher nicht; diese Mittel entsprechen der Sache nicht. Der Weg des Yoga ist einzigartig. Yoga ist einzig und alleine eine Erfahrung, und die muß man erleben um sie zu kennen. Das Eigenartige dieser Erfahrung ist, Sie ist immer persönlich. In diesem Bereich gibt es keinen Typus der Erfahrung. (Dies sage ich mit Nachdruck. Man muß es sich einprägen).Tut man es nicht, so kann man auf den üblichen Weg des Wissens geraten und wird nur mühsam den Yogaweg wiederfinden. ….“